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Sportverein Sissach

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FF 19 : Drei Spiele - drei Geschichten

Juniorinnen FF-19:  

 

Drei Spiele, drei Geschichten

 

 

10.10.2020   –   SV Sissach   vs   FC Kaiseraugst:

 

Noch kurz vorweg

Das Weisswein Lager von Gregi trotzte diesmal dem geselligen, frustfreudigen Zusammensein der FF-19 Fankurve.

 

Die ersten fünf und die letzten zehn Minuten gehörtem dem FC Kaiseraugst.  Die restlichen fünfundsiebzig Spielminuten wurden mehrheitlich durch die FF-19 Damen des SV Sissachs dominiert.

Nachdem Lena ihr Visier mit einem Schuss an die Latte und einen in den Luftraum über das leere Tor einjustiert hatte, durfte man in Minute Siebenundzwanzig, nach zahlreichen versemmelten Torchancen, endlich auch einmal ein Tor bejubeln und mit einem Glaserl Weissen begiessen.

Euphorische Zungen berichten, dass sich die Frauschaft in einen Spielrausch stolperte. Die Statistik spricht Bände. Erste Halbzeit; elf Schüsse aufs Tor(wartfrau) gleich ein Torjubel. Und in Halbzeit zwei, eine hundert prozentige Steigerung. Elf Schüsse nicht daneben, gleich zwei mal Goool - Goool - Goool. Das Schöne daran, es gab einen Hattrick von Lena zu feiern.

Mit einem drei zu null, etwas mehr als zehn Minuten vor Schluss, lässt sich gut leben. Mir wei mol (zue)luege seit dr‘ Baselbieter. Gilt für e wyblich Teil vom Baselbiet denk au, oder. Schau wie sie spielen. Lueg wie sie laufe. Hei, schiesse chönne sie au.

S‘ mir wie luege beschert der Gegnerschaft zehn Minuten der Ekstase. Zehn Minuten, drei Schüsse, drei Tore, drei zu drei, Abpfiff, Ende aus.

Die Fankurve stand Kopf ob dem Ungemach und verstand die Welt nicht mehr. Doch mir luege wyter. Neues Spiel, neue Chance. Muttenz !!! Mir chömme !!! legget euch warm ah !!!

 

 

 

 

18.10.2020   –   SV Muttenz   vs   SV Sissach:

 

Nochmalig kurz vorweg

Besammlung um acht. Temperatur unter acht. Und dr‘ Mage, de zehrt no vom Z‘ Nacht.

SV Muttenz, aktueller Tabellenzweiter, erst ein Spiel knapp 2:1 verloren und ein Torverhältnis von 37 zu 4.

Heute bejubeln wir für einmal auch die Zahl 13, the second favorite number unserer Torwartfrau.

 

Es entwickelte sich ein abwechslungsreiches Spiel mit Vorteilen für unsere Frauschaft. Kein Vergleich mit dem Spiel von vor acht Tagen. Frau war konzentriert bei der Sache. Immer wieder durfte man schön vorgetragene Spielzüge unserer jungen Damen beklatschen, die regelmässig für Gefahr im gegnerischen Strafraum sorgten.

Je länger die erste Halbzeit dauerte, desto seltener tauchten die Muttenzerinnen im Sissacher Strafraum auf.

Sophie, unsere Nummer 13 mit den pinken Finken, hat’s Heute mit der 13. Wir schreiben die Spielminute 13, Sophie  frei im Strafraum, Schuss, Null zu Eins für den SV Sissach. 13 Minuten später, bugsiert Sophie den Ball mit zweimaligem Nachstochern über die Torlinie. Null zu Zwei für unsere Damen. Und noch bevor der Sekundenzeiger seine nächste Runde beendet, kann Jana den Ball zum Null zu Drei im Tor versenken.

Beim zweiten und dritten Tor darf Frau sich auch ein wenig bei der unglücklich agierenden Torhüterin der Gegnerschaft bedanken.

Doch schaut man zurück und erinnert sich an die zahlreich produzierten Treffer an die Torumrandungen der vorangegangenen Gegnerschaften, deren zehn oder mehr aus den letzten drei Spielen, so hat man das Glück für einmal auf die eigene Seite gezogen.

13 Minuten nach dem dritten Tor der Sissacherinnen konnte auch der SV Muttenz ein Tor bejubeln. Mit dem 1:3 ging es dann auch in die Halbzeitpause.

 

In der zweiten Halbzeit wurde fortgesetzt, was schon in der ersten zelebriert wurde. Die Gegnerinnen wurden vorwiegend in deren eigenen Platzhälfte beschäftig und mit teils schön anzusehenden Spielzügen ausgespielt. Nur Tore wollten keine weiteren fallen.

Mit den getätigten Einwechslungen im weiteren Spielverlauf begann der Spielfluss im Sissacher Spiel an Fahrt zu verlieren und die Muttenzerinnen kamen etwas besser auf. Die Baisse nutzte der SV Muttenz für ihr zweites Tor zum Spielstand von zwei zu drei aus.

Mit dem erzielten Anschlusstor bekam der SV Muttenz merklich Auftrieb und unsere Damen musste einige bange Minuten überstehen. Man bekam das Gefühl, das Spiel können ähnlich dem letzten noch kippen. Doch unsere Mädels bracht den Sieg mit ihrer elegant rustikalen Abwehrreihe, wenn auch unter Geknorze, mit Einsatz und dem dafür nötigen Willen, über die Zeit.

 

 

 

 

Und dann wäre da noch der Nepple Juniorinnen FF-19 Cup - 1/4 - Final:

 

 

22.10.2020   –   BSC Old Boys   vs   SV Sissach:

 

Noch kurz vorweg

Der Old Boys Trainerstaff rieb sich ob dem dargebotenen Einsatz, der Spielstärke gespickt mit Spielwitz sowie der Laufbereitschaft der SV Sissach FF-19 Damen, kurz mal kräftig die Augen.

In der laufenden Spielzeit habe man noch keiner Gegnerschaft auf Augenhöhe gegenüber gestanden. Doch ab der fünfundvierzigsten Spielminute war dies zweitrangig. Musste doch Lena, schon wieder Lena, auf Händen vom Platz getragen werden.

 

Anstelle eines Spielberichtes, Heute eine kleine Geschichte. Zusammengeschustert aus den Genesungswünschen und Aufmunterungen unserer Madels an die Adresse von Lena.

 

Vorwort:

Kopf hoch, sonst kannst Du die Sterne nicht mehr sehen.

Und mit eme Lächle uf em Härze vergönnd alli Schmärze.

 

Es wird erzählt, es warte eine Schar Mädchen, eingehüllt in rot weissem Tuche, auf den in dunkles Grün getauchten Feldern zum Tannenbrunn. Man sagt sie warten auf Ihre vermisste Kämpferin, der kleinen, lieben, unschuldigen Tischbombe. Der stolzen, geherzten Capitänin der Schar. Der rot weissen Löwin mit der Sieben auf dem Rücken. Zuhause in den Landen, eingebettet zwischen bewaldeten Hügeln, zu Läufelfingen.

 

Ihr (dis) cooles Team vermisst sie jetzt schon

 

Voller Sehnsüchte ertragen sie die Zeit bis sie wieder zusammen mit ihrer ganz toll geliebten Nummer Sieben zu Felde ziehen können. Und harren von tiefstem Herzen auf die Ära Ihrer Rückkehr.

Die wartende Schar hat sich geschworen, auch ohne unsere Sieben werden wir zu Felde ziehen und den Gegnerinnen in ehrenhaft geführten Spielen entgegentreten. So dann die Geschichten Erzähler, auch über die unvollständige Schar, in epischen Worten, von deren Taten zu Ehren unserer geliebten Lena, zu berichten wissen.

 

Und es hallet ein Echo von den Wänden der Fluh, ob dem Grün im Tannenbrunn zu Sissach

Und so höret welch heilbringende Worte das Tal hinauf rollen.

 

Lo di nid lo abe zieh

Wenn du Hilf bruchsch chasch uns schriebe

Mir stönde alli hinter dir und wärde dich unterstütze

Ich / Mir sind jeder zyt für di doh

Stay strong

Fühl dich drückt, hdl

We love you fromm my bottom of my heart

 

Schlusswort:

Also Lena: Wend öpper bruchsch. Zum Bischbil um D‘ Schuhe binde oder zum’s Bitschi ahlegge, oder e Hüeti für di ????? ( die meischte hei e Teddy – Bär oder so ). Mir chömme alli, muesch nur rüefe. Mir alli, die ganzi Schar, si für di do.

 

Gute Menschen gleichen Sternen, sie leuchten noch lange nach dem Erlöschen.